Als Referentin und publizistisch Tätige beziehe ich zu Fragen der Forensischen Psychiatrie und ihren Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben klar Position. Meine Positionen sind überparteilich und umfassen thematisch einen breiten Bogen, der sich keinesfalls auf ein Meinungsspektrum eingrenzen lässt. Ich äußere mich kritisch zu gesellschaftlichen Themen, wenn ich aus meiner professionellen Tätigkeit heraus dafür Gründe habe. Meine Position muss nicht jedem gefallen. Wir müssen aber wieder lernen, dem Anderen zunächst einmal abstrakt in seinem Gedankengang zu folgen, bevor wir dazu ggf. eine Gegenposition einnehmen. Meine Sprache schließt explizite Formulierungen ein.
… zu "fake news"
Auf social media wird durch gezielte Falschinformation absurder Weise und wahrheitswidrig behauptet, ich würde Vergewaltigungen rechtfertigen und Straftäter "verteidigen". Wer Straftaten rechtfertigt, macht sich die Logik von Tätern zueigen.
Grundsätzlich gilt: Erklären bedeutet fachwissenschaftliche Einordnung. Erklären bedeutet nicht entschuldigen. Erklären bedeutet nicht rechtfertigen. Zu Ihrer Information habe ich zur Rolle und Aufgabe von forensischen Sachverständigen FAQ ausgearbeitet.
Meine fachlichen Anmerkungen zu diesem Phänomen sexualisierter Gewalt finden Sie in den Original- Artikeln im TAGESSPIEGEL vom 30.09.2023 und dem Artikel im SPIEGEL vom 27.11.2023:
On social media, you'll find highly absurd and untruthfully claims that I would justify rape and “defend” criminals. Anyone who justifies crimes is adopting the logic of perpetrators. These claims originate from a targeted fake news campaign.
Be clear about this: explaining means scientific classification. Explaining does not mean excusing. Explaining does not mean justifying. For your information, I have prepared FAQs on the role and task of forensic experts.
You can find my professional comments on this phenomenon of sexualized violence in the original articles in the TAGESSPIEGEL of 30.09.2023 and the article in the SPIEGEL of 27.11.2023: